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2010


Das Jahr 2010 –  Investitionen für die Zukunft

Wirtschaftliche Entwicklungen …

Bewegung ist in das Amelinghausener Gewerbegebiet Täckenfeld gekommen. Die Ersterschließung dieses Gewerbegebietes wurde durchgeführt. Insgesamt 25.000 Quadratmeter Gewerbeflächen stehen damit zur sofortigen Nutzung zur Verfügung. Ein Unternehmen aus Rehlingen hat bereits eine Fläche von etwa 3.000 Quadratmetern erworben und wird eine Lager- und Montagehalle für mobile Brennkammern errichten.

Die Gemeinden Amelinghausen, Oldendorf/Luhe und Rehlingen vermarkten ihre Wohnbaugebiete in eigener Regie und konnten insgesamt 13 Wohnbaugrundstücke veräußern. In diesen Gemeinden stehen nun noch 27 Wohnbaugrundstücke zu günstigen Preisen in attraktiven Lagen zum sofortigen Verkauf zur Verfügung.

Veränderungen und Weiterentwicklungen gab es im wirtschaftlichen und gewerblichen Bereich. Das Kaufhaus Vogt schloss Anfang des Jahres. Der neue Netto-Markt am Grenzweg wurde im Herbst eröffnet. Die Oldendorfer Bäckerei Müller eröffnete in Amelinghausen in der Lüneburger Straße eine neue Bäckerei mit Konditorei und einem Café. Im ehemaligen „Schlecker-Markt“ wurde das Geschäft „Würfeltopf“ und am ehemaligen EDEKA-Standort in der Amelinghausener Ortsmitte wurde ein Drogeriemarkt neu eröffnet. Das „Wilhelm-Albrecht-Seniorenzentrum“ an der Wohlenbütteler Straße  fand neue Eigentümer und Betreiber und erhielt einen neuen Namen (Haus Hoheneck). Das SOS-Kinderdorf Bockum konnte in 2010 nicht nur das 25-jährige Jubiläum feiern, sondern in Amelinghausen eine neue Hausgemeinschaft mit sieben Wohnplätzen eröffnen und in Bockum das neue Wirtschaftsgebäude für Hauswirtschaft mit Kantine einweihen. Im ehemaligen Altersheim in Betzendorf wurde das Kinderhaus Betzendorf eingerichtet. Unter Betrachtung weiterer Geschäftsneueröffnungen wird deutlich, dass sich in unserer Samtgemeinde im wirtschaftlichen und gewerblichen Bereich vieles weiterentwickelt.

Im November wurde der Wochenmarkt am Rathaus eröffnet, der dazu beitragen soll, das Grundzentrum Amelinghausen wirtschaftlich weiter zu beleben. Der Wochenmarkt findet jeweils donnerstags von 13 bis 18 Uhr statt. Das Sortiment ist reichhaltig und abwechslungsreich.

Breitbandversorgung für unsere Dörfer …

Das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten haben viele unserer Lebensbereiche verändert. Umso mehr ist die Versorgung der ländlichen Gebiete mit schnellen Breitbandanschlüssen eine der wichtigsten Standortfragen sowohl für die Wahl des Wohnortes, als auch für die Wahl des Betriebs- oder Arbeitsortes geworden. Nach guter Vorbereitung konnte im Sommer des Jahres das kommunale Breitbandnetz der Gemeinde Soderstorf in Betrieb genommen werden. Über 120 Teilnehmer erfreuen sich nun an Bandbreiten mit bis zu 6 Mbit/s. Nach übereinstimmenden Beschlüssen der Räte der Mitgliedsgemeinden Oldendorf/Luhe und Rehlingen sowie des Samtgemeindeausschusses hat die Samtgemeinde Amelinghausen die Projektträgerschaft für den Breitbandausbau übernommen. Für die Gemeinde Rehlingen konnte ein Pilotprojekt des Landes Niedersachsen gewonnen werden. Mittels der sog. „Digitalen Dividende“ werden hier frei gewordene Funkfrequenzen für das Internet genutzt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bei dieser neuen Technik wurden im Laufe des Dezembers die ersten Zugänge verschickt. Das Pilotprojekt endet voraussichtlich Ende 2011. Um auch danach in den unterversorgten Ortsteilen unserer Dörfer in den Gemeinden Oldendorf/Luhe und Rehlingen schnelle Internetzugänge zu schaffen, wurde zum 15. Oktober jeweils ein Förderantrag beim Land Niedersachsen eingereicht. Mit den Ergebnissen wird im Februar 2011 gerechnet. Damit hätten wir neben der Umsetzung von LTE (Long-Term-Evolution) die Grundlage für einen nachhaltigen Ausbau von Breitbandstrukturen in unseren unterversorgten Ortschaften gelegt.

Baumaßnahmen …

„Gut Ding will Weile“ haben. Dieses Sprichwort trifft den Bau der neuen Lopautalhalle in Amelinghausen wohl am besten. Den Namen für die neue Halle wählte der Samtgemeinderat auf Vorschlag der Schülerinnen und Schüler der Grundschule Amelinghausen aus. Bereits im Jahr 2009 hatte der Samtgemeinderat mit seinem Grundsatzbeschluss die Basis für die Umsetzung und die Sicherstellung der Finanzierung gelegt. Nach dem strengen Winter 2009/2010 konnte im März 2010 endlich mit dem Bau begonnen werden. Das Richtfest konnte Mitte des Jahres gefeiert werden.

Im Rahmen der Bauüberwachung wurden dann im Laufe der weiteren Maßnahmen Mängel im Beton festgestellt werden, der Rückbau zu Lasten der Baufirma wurde im Dezember abgeschlossen und durch mehrere Gutachter abgenommen. Das klar vereinbarte Ziel eines mangelfreien Gebäudes wird jetzt wieder erreicht. Fertig gestellt werden soll der 3,1 Millionen-Neubau bis Mitte des Jahres 2011. Die Finanzierung des Projektes konnte durch Zuschüsse aus der Kreisschulbaukasse (330.000 €), aus den kommunalen Landkreis-Strukturentwicklungsfonds (200.000 €), aus dem Konjunkturpaket II (280.000 €) und von der Gemeinde Amelinghausen (100.000 €) sowie durch zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau gesichert werden.

In Zusammenarbeit mit einigen örtlichen Landwirten wurde ein Nahwärmenetz geplant und inzwischen gebaut. Das von der zwischen Amelinghausen und Rehlingen neu errichteten Biogasanlage erzeugte Biogas wird von Blockheizkraftwerken abgenommen. Diese produzieren mit Hilfe von Verbrennungsmotoren Strom. Während dieser Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, wird die bei dem Prozess entstehende Abwärme als Heizmaterial für die Wärmeversorgung unter anderem von öffentlichen Einrichtungen in Amelinghausen genutzt. So werden zukünftig das Waldbad, das Schulzentrum Amelinghausen und die neue Lopautalhalle mit Wärme versorgt. Möglicherweise können später noch weitere öffentliche Einrichtungen angeschlossen werden.

Im Einlaufbereich des Lopausees in Amelinghausen ist es durch den Sandeintrag der Lopau zu einer starken Versandung gekommen. Die Versandung war so stark, dass der Wasserstand in weiten Bereichen nicht mehr als 20 cm betrug. Aus diesem Grunde wurde der Lopausee um rd. einen Meter abgesenkt. Insgesamt wurden rd. 7.500 m³ Sand ausgeräumt. Gleichzeitig wurde auch eine grundlegende Sicherheitsüberprüfung des Lopausee-Stauwehres und des Dammes durchgeführt. Für diese Maßnahmen mussten insgesamt 135.000 € aufgewendet werden. Das Erholungsgebiet rund um den Lopausee wird auch mit diesen Arbeiten dauerhaft gesichert.

Der Endausbau der Straße „Am Ententeich“ in Amelinghausen wurde abgeschlossen, der Gehwegbereich am Grenzweg erneuert und die Zuwegung zum (Wohnmobil)parkplatz am Lopausee grundsaniert. Die Straße „Zum Lerchenberg“ in Wetzen wurde durch die Gemeinde Oldendorf/Luhe erneuert. Weiterhin erhielt der in Trägerschaft der Samtgemeinde stehende Gemeindeverbindungsweg von Betzendorf nach Barnstedt eine Grundsanierung.

Die Erneuerung der Kreisstraße 8 in der Gemeinde Betzendorf mit den Ortsdurchfahrten Tellmer und Betzendorf einschließlich der Gehwegbereiche, den dazu gehörenden weiteren Nebenanlagen sowie der Fahrbahnsanierung bis nach Diersbüttel kam erfreulich gut voran. Der Neubau eines weiteren Radwegeabschnittes zwischen Betzendorf und Tellmer wird in diesem Jahr folgen. Diese Maßnahmen werden in Regie des Landkreises Lüneburg durchgeführt. Die Gemeinde Betzendorf und die Samtgemeinde Amelinghausen beteiligen sich mit jeweils 211.500 € an den auch durch das Land Niedersachsen geförderten Baukosten.

Zusammengerechnet haben Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden im Jahr 2010 allein für Straßenbaumaßnahmen einschließlich Unterhaltungsaufwendungen einen Betrag von insgesamt 850.000 € aufgewendet.

Aber auch in die Abwasserentsorgungsanlagen musste im Rahmen der Mehrjahresplanung weiter investiert werden. Für die Sanierungen der Pumpwerke Betzendorf und Marxen sowie für die Erneuerung der Fernwirktechnik der Kläranlage und der Hauptpumpwerke wurden insgesamt 204.000 € aufgewendet. Unabhängig davon hat der Samtgemeinderat einstimmig beschlossen, die kostendeckende Abwassergebühr nach einer Preisstabilität von 18 Jahren zum Beginn des Jahres 2011 auf 2,90 €/m³ anzupassen.

Zukunft unseres Waldbades …

Mit der Zukunftsgestaltung des Waldbades hat sich eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern befasst. Die Bestandsaufnahme ist abgeschlossen. Zurzeit wird ein Konzept für die bautechnische Umsetzung in mehreren Abschnitten erarbeitet, das alsbald den Ratsmitgliedern zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Mit dem Erhalt und der Modernisierung unseres Waldbades schaffen wir einen weiteren wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung der Lebensqualität in unserer Region.

Dorfentwicklung in der Gemeinde Amelinghausen …

Weiterhin sehr erfolgreich verlaufen die Dorfentwicklungsmaßnahmen in der Gemeinde Amelinghausen. Es konnten bis Ende 2010 bereits 20 private und sieben kommunale Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt ca. 1,4 Mio. € zum Abschluss gebracht werden. Diese Maßnahmen wurden mit insgesamt 591.000 € aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen gefördert. In Amelinghausen wurden als kommunale Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung in 2010 die Zaunanlage am Jugendzeltplatz erneuert, das Reetdach am Markthus saniert und gestalterische Aufwertungen am Promenadenweg durchgeführt.

Schulen…

Wichtige Investitionen wurden im Bereich der Schulen getätigt und sind damit eine Bestätigung, dass wir an den drei Grundschulstandorten in Amelinghausen, Betzendorf und Soderstorf dauerhaft festhalten werden. Zum einen wurden rund 60.000,00 € für neue Medienausstattungen an den drei Grundschulen bereit gestellt, um hier die Arbeit mit modernen Medien zu ermöglichen.

Nachdem die energetische Sanierung der Turnhalle in Soderstorf im Frühjahr erfolgreich zum Anschluss gebracht werden konnte, wurden die Grundschulen in Betzendorf und Soderstorf ebenfalls energetisch saniert. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rd. 233.500 € für die Grundschule Betzendorf und auf rd. 182.000 € für die Grundschule Soderstorf. Für diese kostenintensiven Baumaßnahmen konnte die Samtgemeinde Amelinghausen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen; für beide Maßnahmen erhält die Samtgemeinde Zuschüsse von insgesamt rd. 276.000 € aus dem Förderprogramm „Investitionspakt 2009″.

Fast 30.000 € wurden für die Umgestaltung des Pausenhofes der Grundschule Betzendorf zur Verfügung gestellt.

Die immer wieder von der Samtgemeinde Amelinghausen in die Diskussion gebrachte Fragestellung, Schülerinnen und Schülern aus den Gemeinden Oldendorf/Luhe und Soderstorf die Möglichkeit zu geben, das Gymnasium Salzhausen zu besuchen, wurde nun positiv beantwortet. Eine vertragliche Vereinbarung zwischen den Landkreisen Harburg und Lüneburg macht dies nun seit August möglich; für den Schülertransport wurden zusätzliche Busverbindungen nach Salzhausen eingerichtet.

Kinderkrippe und (frühkindliche) Betreuungs- und Bildungsangebote, soziales Engagement, Familienförderung ….

Der Grundsatzbeschluss zum Bau einer zentralen Kinderkrippe in Amelinghausen in Trägerschaft der Samtgemeinde wurde einstimmig gefasst und anschließend in allen Räten unserer fünf Mitgliedsgemeinden jeweils einstimmig bestätigt. Ein aus Vertretern der Mitgliedsgemeinden und der Samtgemeinde gebildeter „Gemeinsamer Ausschuss“ kommt mit seinen Beratungen gut voran. Im ersten Quartal 2011 ist mit einem fertigen Baukonzept zu rechnen.

Die Samtgemeinde hat durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag Aufgabenbereiche der frühkindlichen Betreuungs- und Bildungsangebote von den Mitgliedsgemeinden übernommen oder bezuschusst solche Angebote der Mitgliedsgemeinden direkt. Allein damit entlastet die Samtgemeinde ab 2011 die Mitgliedsgemeinden um jährlich insgesamt ca. 150.000 €. In diesem Zusammenhang ist auch die Trägerschaft des kommunalen Waldkindergartens ab August von der Gemeinde Amelinghausen auf die Samtgemeinde übergegangen.

Nach den Niedersächsischen Familienpreisen 2007 und 2009 haben wir in 2010 mit der Auszeichnung „Ort der Vielfalt“ vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend eine weitere Prämierung erhalten. Die Samtgemeinde Amelinghausen ist damit einer von 52 Orten in ganz Deutschland und setzt ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Deutschland. Die Samtgemeinde überzeugte mit ihrem dargestellten umfassenden Konzept im Bereich Familie, Jugend und Soziales und den als sehr gut beurteilten Bausteinen Sozialraumprojekt, zivilgesellschaftliches Engagement, Familien- und Kinderservicebüro sowie Offene Kinder- und Jugendarbeit. Die frühkindlichen Sprachförderungen in unseren Kindergärten, die Nachmittagsbetreuungsangebote mit pädagogischen Mittagstischen an unseren drei Grundschulstandorten sowie im Jugendzentrum „Butze“, die Vormittags-Betreuungsangebote für Schülerinnen und Schüler an allen Werktagen in den Ferien gehören genauso zu den beispielhaften Initiativen, wie das Projekt „Cola statt Koma“, mit dem präventiv und beratend Kindern und Jugendlichen verdeutlicht werden soll, wie auch ohne Drogen und Alkohol eine sinnvolle und erfüllte Lebensgestaltung möglich sein kann.

Tourismus, Freizeit und Erholung …

Ein wichtiger Meilenstein wurde mit der Neuanerkennung Amelinghausens als staatlich anerkannter Erholungsort gelegt. Im November ging ein rund 15-monatiges, anspruchsvolles und umfangreiches Verfahren zu Ende. Amelinghausen ist und bleibt damit der einzige staatlich anerkannte Erholungsort im Landkreis Lüneburg. Mit dieser Zertifizierung können wir auch in Zukunft mit Qualität für die Urlaubsregion werben.

Die Gästeübernachtungszahlen sind weiter gestiegen. Nach den erfreulichen Ergebnissen aus den Jahren 2008 und 2009 konnten die Übernachtungszahlen um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr übertroffen werden.

Besonders freue ich mich über die Entwicklung des Eigenbetriebes „Tourismus, Marketing und Wirtschaftsförderung“ zu einem etablierten Standbein für die lokale Wirtschaft. Ein Dank gilt insbesondere den Partnern, die so zahlreich der Neustrukturierung der Marketingumlage zugestimmt haben. Damit wurde die finanzielle Basis des Eigenbetriebes gestärkt und wir haben somit die Möglichkeit, noch zielgerichteter für die Region in den unterschiedlichen Medien zu werben. Nach vielen Gesprächen stimmte der Rat der Samtgemeinde Amelinghausen auch der Aufnahme von auswärtigen Betrieben Ende des Jahres zu. Das komplett überarbeitete Gastgeberverzeichnis erschien Anfang des Jahres. Ein von Gästen und Einwohnern nutzbarer öffentlicher Internetanschluss wurde im Markthus eingerichtet. Mit dem regelmäßigen Newsletter und über den Veranstaltungskalender informieren wir laufend über Aktivitäten und Veranstaltungen unserer Region. Eine wesentliche Aufgabe im Eigenbetrieb kommt die Vermarktung unserer Region zuteil. In überörtlichen Printprodukten sowie auf Internetpräsenzen gilt es den Bekanntheitsgrad von Amelinghausen weiter zu erhöhen. Dazu gehört auch die Nutzung der einheitlichen Buchungssoftware „Nethotels“, deren Bedeutung in den kommenden Jahren enorm steigen wird.

Erstmalig konnte der Lüneburger Heide-Rad-Bus, der während der Tourismussaison  an Wochenenden von Lüneburg über Amelinghausen und Soderstorf nach Döhle und Egestorf verkehrt, kostenlos genutzt werden.

Im Bereich der touristischen Infrastruktur wurden auch viele Bausteine auf den Weg gebracht. Auf der einen Seite wurden neue Schilder des Naturparkes auch bei uns in der Samtgemeinde Amelinghausen aufgestellt. Wir begrüßen alle Gäste und Durchreisende in der Lüneburger Heide und tragen damit auch zur regionalen Identität bei. Zusätzlich zu den Begrüßungsschildern des Naturparkes haben wir drei eigene Ortsbegrüßungsschilder in Amelinghausen aufgestellt. In Kombination mit den Veranstaltungshinweisen setzen wir auch hier den Weg zur Erhöhung der Wiedererkennung mittels unseres Corporate Design fort. Im Rahmen des Beschilderungskonzeptes wurde ebenfalls mit der Gestaltung von öffentlichen Plätzen begonnen. Seit Ende des Jahres wird der Rastplatz an der Kronsbergheide neu gestaltet. Die komplette Fertigstellung wird im Frühjahr 2011 sein. Bis dahin soll sich die Gestaltung auch auf weitere Plätze ausdehnen. Vorbereitet wurde ebenfalls die Neubeschilderung der Wanderwege. Diese soll nach Abstimmung mit den ehrenamtlichen Wanderwegebetreuern alsbald abschnittsweise umgesetzt werden.

Unsere Feuerwehren …

Notwendig wurden die Ersatzbeschaffungen eines Mannschaftstransportwagens für die Schwerpunktfeuerwehr Amelinghausen und eines Kleinbusses für die Jugendfeuerwehr Oldendorf/Luhe. Auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an all diejenigen, die die Ersatzbeschaffung des Kleinbusses für die Jugendfeuerwehr Oldendorf/Luhe mit ihren finanziellen Spenden erst möglich gemacht haben.

Die dringend notwendige Ersatzbeschaffung einer Tragkraftspritze für die Freiwillige Feuerwehr Raven/Rolfsen wurde durchgeführt.

Sämtliche 118 Mitglieder unserer Jugendfeuerwehren erhielten einheitliche (normgerechte) Überjacken.

Begonnen wurde mit der Umrüstung von Analog- auf Digitalfunk. Knapp 100.000 € wird die Samtgemeinde dafür finanziell aufzuwenden haben, denn 30 Fahrzeugfunkgeräte, zwölf digitale Sirenenempfänger und 200 digitale Funkmeldeempfänger sind neu zu beschaffen.

Der Neubau eines Feuerwehrhauses in Amelinghausen kommt im Jahr 2011 zur Ausführung. Das alte Feuerwehrwehrhaus bleibt erhalten. Hier werden unter anderem im Hinblick auf ein zukunftsorientiertes zentrales Hilfeleistungszentrum für die Polizeidienststelle sehr geeignete Verwaltungsräume geschaffen. Wir stellen damit sicher, dass auch in Zukunft in Amelinghausen eine Polizeidienststelle sein wird und schaffen die räumlichen Möglichkeiten, für einen dritten und vierten Polizeiarbeitsplatz

Heimatgeschichte…

Das Aufarbeiten und der Erhalt unserer Geschichte und damit der kulturellen Identität spielen heute mehr denn je eine wichtige Rolle. Leider gehen die Erfahrungen und Erkenntnisse unserer Vorfahren im regionalen Raum immer mehr verloren. Der Archivarbeitskreis möchte diesem Trend entgegen wirken. Als erstes Ergebnis wurde das Heft “Dorfgeschichte(n) – Altes und Neues, Wahrheiten und Legenden aus den Dörfern der Samtgemeinde Amelinghausen” herausgegeben. Die erste Ausgabe widmet sich der Geschichte des Ortes Bockum. Das nächste Heft befindet sich schon in Vorbereitung und wird sich dem Dorf Schwindebeck widmen. Themen wie die Kieselgur, die Heideflächenkultivierung oder das Soltau-Lüneburg-Abkommen werden dabei behandelt.

In diesem Zusammenhang freue ich mich auch über die historische Aufarbeitung der Straßennamen in der Gemeinde Amelinghausen. Und demnächst wird der historische Ortsrundgang durch Amelinghausen der Öffentlichkeit vorgestellt werden können.

Interkommunale Zusammenarbeit …

Auf kommunaler Ebene erarbeiten wir gemeinsam mit den Samtgemeinden Gellersen und Ilmenau im Rahmen der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ (IKZ) die Grundlagen für eine stärkere zukünftige Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des sogenannten „Hesse-Gutachtens“ werden weitreichende Veränderungen auch auf uns zukommen. Hier wollen wir uns nicht vom Land Niedersachsen verändern lassen, sondern aktiv die Möglichkeiten und Chancen prüfen, inwiefern wir die Weichenstellung für die Zukunft selber in die Hand nehmen können. Unabdingbare Zielsetzungen müssen dabei sein, dass auch in Zukunft funktionierende Selbstverwaltungsstrukturen in unseren Dörfern bestehen bleiben, dass die direkten Bürgerservicebereiche nicht eingeschränkt, sondern eher ausgebaut werden und es gilt die kommunale Infrastruktur umfassend zu sichern und zu erhalten.


Erste Ergebnisse dieser „Interkommunalen Zusammenarbeit“ sind die Herausgabe des einheitlichen Veranstaltungskalenders „VeranstaltungsRaum“ sowie die Vorbereitung der Beschaffung eines gemeinsamen Schlauchwagens (SW 2000) für die Wehren der drei Samtgemeinden. Dieser neue Schlauchwagen soll dann bei der Stützpunktfeuerwehr in Soderstorf dauerhaft stationiert werden. Darüber hinaus schlossen sich die Samtgemeinden im Rahmen einer Kooperation unter Federführung der Samtgemeinde Amelinghausen der Lüneburger Heide GmbH an und arbeiten nun gemeinsam an der Vermarktung und Positionierung innerhalb der Lüneburger Heide.

Kommunalfinanzen ….

Die Folgen der Wirtschaftskrise kamen zeitverzögert auch in den kommunalen Bereichen an – so natürlich auch in der Samtgemeinde Amelinghausen. Die Jahre 2009 und 2010 waren finanziell außergewöhnlich schwierig. Trotzdem haben wir es gemeinsam geschafft, unsere Kommunalfinanzen geordnet und gefestigt zu halten. Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden mussten finanziell enger zusammenrücken, um Defizite gegenseitig auszugleichen. Aber es ist uns auch in diesen Krisenzeiten gelungen, langfristig geplante und notwendige Investitionsmaßnahmen voran zu bringen, denn wir konnten in einem beträchtlichen Umfang die verschiedensten Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes, des Landes Niedersachsen und des Landkreises Lüneburg nutzen.

Helmut Völker  ….

Ihr Samtgemeindebürgermeister

…. damit es auch weiterhin erfolgreich weitergeht




9 Kommentare

  1. Hallo Herr Völker

    ich bin seid knapp einem Jahr nun schon Bürger aus der Ortschaft Rehlingen und interessiere mich sehr für das Geschichtliche. Nun bin ich hier in den ihrigen Beitrag (über viele Jahre erreicht 2010) gestossen und habe ihn gern durchgelesen. Im Absatz Heimatgeschichte schreiben sie das Hefte mit dem Titel “Dorfgeschichte(n)” herausgebracht werden. Meine Frage nun hierzu ist ob man diese (käuflich) erwerben kann und wenn ja wo?. Würde mich sehr freuen wenn es diese gäbe, da die dortigen Informationen mir sicherlich wieder ein bischen hilfreich sein könnten – mehr über die Gemeinde Rehlingen zu erfahren.

    Ich bedanke mich das sie sich hierfür Zeit nehmen und wünsche ihnen ein schönes Jahr 2013.

    Mit freundlichen Grüssen
    Jörg Lübcke

  2. Andreas Funke

    Sehr geehrter Herr Barharn,

    leider konnte ich Ihre Nummer nicht im Telefonbuch finden. Vielen Dank für die Hinweise, die wir gerne einmal in einer Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde diskutieren können. Sie sind herzlich eingeladen an einer der nächsten öffentlichen Sitzungen teilzunehmen und Ihre Informationen vorzutragen. Alternativ kann ggfs. Herr Koch (selbst Mitglied im Gemeinderat) Ihr Anliegen im Bauausschuss zur Sprache bringen.

    Natürlich ist es immer schwierig solche Probleme “aus der Ferne” zu beurteilen. Auch ist ein Ortstermin wenig hilfreich wenn dann in dem Moment gerade kein Auto die Strasse befährt. Ich würde allerdings schon gerne mal sehen wie ein Auto mit 70 km/h die Aufhöhungen überquert.

    Da ich selber Jahre lang in der Strasse Lehmberg gewohnt habe muss ich gestehen, dass mir kein grosses und zu schnelles Verkehrsaufkommen in Erinnerung ist. Auch ist die Verbindungsstrasse Bockallee ja nicht neu und wird seit vielen Jahren als Abkürzung zur Bundesstrasse befahren. Sollte sich die Situation jedoch kürzlich verschlechtert haben ist ggfs. eine Neubewertung notwendig. Alternativ wäre sicher auch ein Gespräch mit den Anwohnern/Einwohnern anzuraten wenn die Raser identifiziert sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Funke (Bauausschuss Gemeinde Amelinghausen)

  3. Andreas Barharn

    als typischer Politiker schreiben sie: “..In der Bockallee wird durch die Geschwindigkeitsbegrenzung im Außenbereich regulierend im Sinne aller Verkehrsteilnehmer eingewirkt. ..”
    solch einen Unfug kann nur ein Politiker schreiben, glauben sie wirklich, wenn man Verkehrschilder mit 5o km/h Geschwindigkeitsbeschränkung aufstellt, daß sich die Autofahrer daran halten ? auch hier auf der Bockallee wird gerast , teilweise bis zu 100 km/h , auch hier sollte man die Polizei auffordern entsprechende Kontrollen durchzuführen, denn Verkehrserziehung fängt vor der eigenen Haustür an und nicht erst auf der B 209 oder Autobahn …

    • Helmut Völker

      Die “Problemlagen” wurden nun, sicher auch aus persönlicher Betroffenheit, ausreichend beschrieben. Gibt es dazu weitere Meinungen oder Einschätzungen?

  4. Andreas Barharn

    Politiker .. typisch Politiker .. da wird am “grünen Tisch” gequasselt und keiner hat Ahnung .. dann kommen sie doch mal alle in die Straße am “Lehmberg” und schauen sie sich die Raser mal an .. die sogenannten Aufhöhungen sind einfach Makulatur , mehr nicht … wer diese Aufhöhungenn geplant hat und diesee auch noch befürwortet, hat von Verkehrsplanungen keine einzige Ahnung .. da rasen viele einfach drüber weg .. teilweise mit 60 > 70 km/h , aber sie wollen sich einfach nicht um das Problem kümmern .. Herr Jorg Koch hat dieses ja auch schon bemängelt .. kommen sie mal und schauen sie sich mal wer hier durch den “Lehmberg” durchrast .. es sind alles Leute aus Amelinghausen und .. eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus .. schlafen sie gut weiter in ihrem Bürostuhl ..

  5. Helmut Völker

    Herr Barharn, Sie werden sich Ihr Bild über mich gemacht haben. Ich jedenfalls kenne Sie überhaupt nicht. Aber das kann sich ja noch ändern. Unsere Handwerker sind mir dagegen gut bekannt – warum sollte ich sie nicht grüßen? Was wäre Amelinghausen ohne die leistungsfähigen Handwerksbetriebe? Und der Blumenschmuck an den Straßenlampen bereichert doch unser schönes Ortsbild. Aufrichtiger Dank gilt allen, die sich um unser Ortsbild kümmern, natürlich auch den Handwerkern.
    Verkehrsberuhigungen sind grundsätzlich Aufgaben der Gemeinden und oftmals aus verschiedenen Gründen besonders problematisch. Über die Situation “Lehmberg” wurde zuletzt im Sommer 2010 in den Gremien der Gemeinde Amelinghausen unter Leitung von Herrn Bürgermeister Norbert Thiemann beraten und wiederholt einvernehmlich festgestellt, dass durch die dort vorhandenen Aufhöhungen im Pflaster deutlich wirksame Maßnahmen gegen “Raser” getroffen worden sind und weitere Maßnahmen nicht als zielführend angesehen werden. In der Bockallee wird durch die Geschwindigkeitsbegrenzung im Außenbereich regulierend im Sinne aller Verkehrsteilnehmer eingewirkt. Es sind durchaus Verbesserungen gegenüber den früheren Zeiten ohne Geschwindigkeitsreduzierung festzustellen. Die Lopautalstraße ist eine Gemeindestraße mit höchster Verkehrspriorität und damit enormer verkehrlicher Bedeutung. Beim Umbau dieser Straße Ende der 1990er-Jahre wurde umfassend unter Betrachtung der Verkehrslast über Verkehrsberuhigungen diskutiert. Ergebnis war, mit einer Korrektur aus dem Jahre 2002, die heutige Situation. Und die hat sich grundsätzlich gegenüber der ungeordneten Situation vor dem Umbau, auch bewährt.

  6. Andreas Barharn

    Nachricht
    nur mal ganz kurz :
    sie werden von vielen nicht gewählt ..sie sind unfreundlich .. sie grüßen nicht einmal wenn Handwerker den Blumenschmuck in der Stadt Amelinghausen bewässern , sie ignorieren Beschwerden der Bürger , die sich über Raser beschweren und in Straßen mit 30 km/h für mehr Sicherheit gefordert wird , sie sind einfach zu arrogant … wir brauchen einen vernünftigen Bürgermeister in Amelinghausen
    .. für die Verkehrsberuhigung in Straßen mit 30 km/h wurde und wird nichts getan .. die Straße “Lehmberg” ist eine Raserstraße geworden und wird als Abkürzung benutzt .. erst wenn hier ein Kind überfahren wird, dann werden wohl einige wach werden .. die Verlängerung des Jungfernstieg`s nach Etzen ist auch so eine Raserstrasse obwohl dort eine Geschwindigkeit von 50 km/h ausgeschildert ist , es hat sich eben eingebürgert mal ganz schnell diese Abkürzungen zu nehmen, als durch die verkehrsreiche Innensdtadt .. die Straße zum Waldbad sollte man auch mit großen Blumenkübeln versehen , einige Nachbarorte haben hier hervorragende verkehrsberuhigende Zonen geschaffen , Amelinghausen ist dazu nicht in der Lage .. wir brauchen einen Bürgermeister der sich für die Belange der Bürger einsetzt und nicht vor Kameras im Blitzlichtgewitter posiert

  7. Stevie Evers

    Alle Achtung, hier wurde viel erreicht! Weiter so!

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